Es war nach zwei Uhr. Wir saßen in einer kleinen Sitznische in einem von Hamburgs angesagtesten Clubs, eng nebeneinander. Meine Hand strich vorsichtig über ihren Rücken, meine Lippen küssten ihre Wangen, bevor sie vorsichtig an ihrem linken Ohr knabberten. Langsam ließ ich meine Hand in den Saum ihrer Leggins gleiten, schon sie unter ihren Po und soweit nach vorne, dass sie auf meiner Handfläche saß. Dann ließ ich zwei Finger vorsichtig in sie hineingleiten und begann, sie sanft zu massieren. Ich drang etwas weiter vor, bis ich die Stelle erreichte, an der sie am empfindsamsten war. Während ich ihr ins Ohr flüsterte, sie solle sich nichts anmerken lassen, fühlte ich, wie ihr Herz schneller schlug. Ihre Augen suchten die Menge ab im flackernden Diskolicht ab, als befürchtete sie, jemand könne bemerken, dass ihr Begleiter gerade dabei war sie in aller Öffentlichkeit mit seinen Fingern zu verwöhnen. Doch das Partyvolk tanzte und trank, lachte und feierte durch die Nacht. Meine Nase berührte ihre Haare, roch ihr edles Shampoo und ihre frische Hautcreme. Ein kleiner Tropfen Schweiß ronn ihre Stirn hinab, als ich meine Hand noch ein wenig weiter nach vorne schob. Meine Augen trafen den Blick der Kellnerin, die wenige Meter entfernt hinter dem Tresen stand und mich wortlos zu fragen schien, ob ich noch ein Glas trinken wollte. Ich nickte, hob meine freie Hand und bedeutete ihr, noch einmal das selbe wie zu vor zu bringen. Sie lächelte und brachte uns zwei Gläser Ruinart Rosé. Als sie es meiner Begleitung reichte, versetzte ich dieser einen leichten Stoß mit meinen Fingern und hörte, wie sie ein leises, unterdrücktes Stöhnen hervorbrachte, jedoch ohne die Beherrschung zu verlieren. Die Kellnerin bemerkte es nicht. Oder sie ignorierte es.

Ich widmete mich wieder meiner Sitznachbarin, lächelte ihr zu und stieß mit ihr an. Sie trank in einem Zug.
„Ich möchte, dass wir woanders hingehen.“, flüsterte sie, nachdem sie ihr Glas geleert hatte. „An einen Ort, wo wir alleine sind.“ Ihre Augen verrieten ihr Verlangen.

Ich lächelte und grinste, bevor ich langsam den Kopf schüttelte und ihr bedeutete, dass sie sich in Geduld üben müsse. Vorsichtig strich ich mit meinem Handrücken  über ihre Wange, an ihrem Hals entlang und zog sie dicht an mich heran.

Dann küssten wir uns.

Geschrieben von hamburgdecadence

Leben. Literatur. Genuss.

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