Was bisher geschah…

Sie betreten eine ehemalige Produktionshalle, die von einigen Scheinwerfern, die auf dem Boden stehend nach oben zeigen und mit einem warmen Filter bestückt sind, in ein warmes Licht getaucht wird. Alte Maschinen stehen herum, von einer dicken Staubschicht ummantelt.

Er umfasst ihre Hand und zieht sie hinter sich her, keinen Zweifel daran lassend, dass er keine Widerrede erwartet, geschweige denn dulden würde. Sie folgt ihm und muss größere Schritte als gewöhnlich machen, um mit ihm mitzuhalten. In der Mitte der Halle steht eine alte Werkbank, etwas weiter davor hängt eine Kette von einem Flaschenzug, die etwas weniger als zwei Meter über dem Boden endet.

„Stell dich dort hin.“, sagt er knapp; sie gehorcht.

Er nimmt ihr das Täschchen aus der Hand und streift ihren Mantel ab, bevor er beides auf einem alten Stuhl ablegt.

Dann kommt er auf sie zu, umfasst ihre Hüfte mit der einen Hand und greift mit der anderen unsanft in Ihre Haare, bevor er ihren Kopf zu ihm zieht. Ihre Lippen treffen sich, und sein Kuss ist leidenschaftlich, fordernd, ausdauernd und hart. Ihre Zungen spielen miteinander während seine Hände nach ihren Schultern greifen und langsam die Träger ihres Kleides zur Seite schieben, bevor es nach unten fällt und ihre schwarze Spitzenunterwäsche zum Vorschein kommt. Obwohl von draußen der Regen gegen die Michglasscheiben trommelt, ist es in der Halle warm. Sie friert nicht.

Ein Handgriff hinter Ihrem Rücken und der BH fällt, ihre Zungen spielen noch immer miteinander. Plötzlich lässt er von ihr ab. Da steht Sie, nur mit einem Slip und High-Heels bekleidet, Kleid und BH zu ihren Füßen. Er macht einen Schritt zurück und betrachtet sie, von Kopf  bis Fuß.

„Heb deine Sachen auf und leg sie auf den Stuhl!“, sagt er knapp. Sie bückt sich nach ihren Sachen und tut, was er ihr aufgetragen hat.

„Den Slip auch, deine Schuhe darfst du anbehalten.“, hört sie seine Stimme, während sie ihm den Rücken zuwendet. Langsam, seine Blicke auf ihrem Körper spürend, streift sie ihren Slip ab und drapiert ihn ebenfalls auf dem Stuhl. Dann wendet sie sich wieder zu ihm.

„Komm her!“, befiehlt er, in seiner Hand ein paar lederne Handfesseln, die mit einer Kette zusammengehalten werden, an der ein Karabinerhaken befestigt ist. Mit einer Geste bedeutet er ihr, ihm ihre Hände entgegenzustrecken, bevor sich die Manschetten um ihre Handgelenke legen. Dann greift er nach dem Karabiner und führt ihre Arme über ihren Kopf zu der Kette, die von dem alten Flaschenzug herunterbaumelt. Ein metallenes Schnappen lässt sie wissen, dass Kette und Fesseln nun fest miteinander verbunden sind.

So steht sie dort. Nackt, auf High-Heels, die Hände gefesselt und an einer Kette über dem Kopf fixiert. Hilflos. Ausgeliefert. Erwartungsvoll. Er ist hinter sie getreten, sie kann seine Schritte hören, aber nicht sehen, was er tut.

„Keine Romantik!“, hört sie ihn sagen, dann hört sie einen Knall und spürt einen brennenden Schmerz auf ihrem Po, der ihren ganzen Körper durchzieht. „Streck deinen kleinen Arsch raus!“ Seine Wortwahl ist direkt, seine Stimme klingt hart.

Sie beißt die Zähne zusammen, während sie vorsichtig und so gut es die Kette über ihrem Kopf zulässt, ihr Becken nach hinten schiebt und ihren Po präsentiert. Ein zweiter Hieb trifft sie. Er schlägt nicht allzu hart zu, aber fest genug, um sie zusammenzucken zu lassen. Der Knall der Peitsche hallt an den Wänden wieder.

Ein dritter und vierter Hieb trifft ihren Po, bevor er um sie herum geht und ihr direkt in die Augen schaut. Sein Jackett hat er abgelegt, die Peitsche in beiden Händen geht er auf sie zu. Ihre Augen sind weit geöffnet, ihre Lippen fest aufeinander gepresst. Sie weiß, dass er sie nicht bestrafen will. Das ist keine Züchtigung für etwas, was ihm missfallen hätte. Er will einfach ihren Schmerz und die Striemen auf ihrem nackten Körper. Er will, dass sie fühlt was es heißt, sich auf ihn einzulassen. Er begehrt sie. Und wenn die Peitsche ihrem zarten Körper bei jedem Schlag ein leises, heruntergeschlucktes Stöhnen entlockt, wächst sein Begehren von Schlag zu Schlag. Der nächste Hieb trifft ihre Brüste, die er nur leicht touchiert, was dennoch ein Stöhnen in ihr auslöst. Ein kurzes Lächeln huscht über sein Gesicht als er ihre Reaktion spürt. Dann tritt er wieder hinter sie. Sie kann seine Hand fühlen, die sanft über ihren Rücken nach unten streicht, bevor sie sich ihren Weg zwischen ihre Beine sucht und mit zwei Fingern in ihr verschwindet.

„Du bist ja schon feucht.“, stellt er mit gespielter Entrüstung fest, zieht seine Finger aus ihr heraus und zieht ihr die Peitsche zweimal kräftig über beide Pobacken, so dass sie unvermittelt laut aufschreit, bevor sie sich wieder auf die Lippe beißt. Das Brennen ihrer Pobacken verteilt sich langsam und zieht hinauf bis in die Haarspitzen. Sie atmet tief ein.

Ein Griff in ihre Haare zieht ihren Kopf nach hinten, sein Mund flüstert ihr ins Ohr:
„Was willst du?“, will er wissen, während er mit der freien Hand ihre Fesseln von der Kette über ihrem Kopf löst.

„Was du willst!“, haucht sie nur, bevor er sie in Richtung der Werkbank führt.

„Ich will, dass du dich bückst.“, antwortet er, bevor er ihren Oberkörper auf die massive Holzplatte drückt und ihre Beine unsanft mit seinem Knie auseinander schiebt.

Sie gehorcht und spreizt ihre Beine. Sie wartet. Sie weiß, dass es heute nicht um sie geht. Sie weiß, dass er sie benutzen will. Dass er das Profane will, ohne Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten. Seinen harten Schwanz in sie hineinzustecken und sich an ihr zu befriedigen, egal ob sie kommt oder nicht. Sie weiß, dass er sich an ihrem kleinen Po aufgeilt, der mit zarten Striemen verziert vor ihm liegt. Dass es ihn scharf macht. Dass er ihr weh tun wird, wenn ihm danach ist. Dass es ihn heute nicht interessiert, was sie will. Sie weiß, dass sie ihm heute zu Diensten sein soll, egal, was er mit ihr macht.

Sie weiß, dass er sie einfach ficken will.

Und sie weiß auch, wie sehr sie sein Verlangen anmacht!
 

Geschrieben von hamburgdecadence

Leben. Literatur. Genuss.

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